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Ex-Regierungspräsident zieht Überstunden-Klage zurück

Der frühere Arnsberger Regierungspräsident Gerd Bollermann hat eine Klage auf Auszahlung alter Überstunden aus seiner Zeit als Professor zurückgezogen.

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Der frühere Arnsberger Regierungspräsident Gerd Bollermann hat eine Klage auf Auszahlung alter Überstunden aus seiner Zeit als Professor zurückgezogen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat am Donnerstag in einer mündlichen Verhandlung durchblicken lassen, dass sie der Klage ablehnend gegenübersteht. Nach einem Telefonat mit dem nicht persönlich erschienenen Kläger habe sein Anwalt den Antrag dann zurückgezogen, sagte ein Gerichtssprecher.

Bollermann wollte 518 Überstunden ausbezahlt bekommen. Diese hatte der mittlerweile 69-Jährige während seiner Zeit als Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Dortmund angesammelt.

Nach Angaben des Gerichtssprechers sah die Kammer bestimmte Voraussetzungen als nicht gegeben an. So müssten sich Beamte Überstunden zuvor anzeigen und genehmigen lassen. Diese würden dann in der Regel durch Freizeit ausgeglichen. Der Kläger habe sich die betreffenden Überstunden seinerzeit aber nicht genehmigen lassen.

Bollermann war 1991 zum Professor ernannt worden. 1999 wurde er FH-Standort-Leiter in Dortmund. Von 2000 bis 2010 saß er für die SPD im Landtag. Bis 2015 war er Regierungspräsident in Arnsberg. Seitdem ist er im Ruhestand.

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