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Sicherheit bei Kartenzahlung

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Über 125 Millionen Kredit- und Bankkarten gibt es in Deutschland, fast jeder hat eine oder mehrere davon im Portemonnaie. Wir wollen heute darüber sprechen, wie sich Karteninhaber am besten vor Betrügern schützen können.

Erstaunlich: Etwa 70 Prozent aller Missbrauchsfälle können durch einen ganz einfachen Trick verhindert werden, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Bei der Eingabe der Geheimzahl sollten immer entweder die Hand oder das Portemonnaie darüber gelegt sein, damit die Nummer nicht ausgespäht werden kann. So einfach sich das anhört, es ist doch die Mutter aller Tipps, wie man mit der Karte richtig umgeht."

Zudem sei es sehr wichtig, sich am Automaten nicht ablenken zu lassen und auf Ungewöhnliches zu achten. "Ungewöhnlich ist alles, was nicht so ist, wie immer. Das kann schon beim Türöffner anfangen. Wenn der anders aussieht als sonst, sollte man sofort alarmiert sein und sicherheitshalber immer nochmal im Institut nachfragen. Im Zweifel sollte man besser einen anderen Automaten aufsuchen und auf jeden Fall dem betroffenen Institut den möglichen Betrugsversuch sofort melden."

Die Polizei kennt mittlerweile viele der Tricks, mit dem Betrüger an die PINS oder auch an die Karten selbst kommen. Diese können Sie hier nachlesen. Wichtig ist, dass man die Karte sofort sperren sollte. "Sobald man glaubt, Opfer eines Betrugsversuches zu sein und natürlich immer, wenn die Karte gestohlen wurde oder man sie verloren hat, sollte man unter der Nummer 116 116 die bundesweit kostenlos zu erreichen ist, die Karte sperren."

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Finanztipp vom 04.09.2010

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Diese Nummer gilt für alle Karten. Selbstverständlich sollte man die Geheimzahl, also die PIN getrennt von der Karte aufbewahren - am besten zu Hause. "Damit mögliche Unregelmäßigkeiten schnell bemerkt werden, sollte man regelmäßig die Kontoumsätze prüfen und nachschauen, ob das wirklich die Verfügungen sind, die man selbst vorgenommen hat."

 

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