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Sieben fette Jahre - Vermögenswirksame Leistungen

Es muss nicht immer nur die Gehaltserhöhung sein - vom Chef gibt es auch andere Finanzspritzen, auf die viele Anspruch haben.


Es muss nicht immer nur die Gehaltserhöhung sein - vom Chef gibt es auch andere Finanzspritzen, auf die viele Anspruch haben. Zum Beispiel die Vermögenswirksamen Leistungen, erklärt Finanzexperte Maximilian Blusch: "Die gute Nachricht ist, dass alle Arbeitnehmer, aber auch Beamte, Soldaten, Richter und Azubis von den Vermögenswirksamen Leistungen profitieren können. Dabei zahlt der Arbeitgeber einen bestimmten Betrag. Wie viel das genau ist, erfährt man aus dem Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung. Oder man fragt einfach mal im Personalbüro oder dem Betriebsrat nach."

Das Geld - maximal 40 Euro pro Monat - bekommt man jedoch nicht direkt auf sein Konto überwiesen. Man muss dazu einen speziellen Sparvertrag abschließen. "Das heißt, man geht zunächst zu seinem Kreditinstitut, schließt einen entsprechenden Sparvertrag ab für die Vermögenswirksamen Leistungen und geht mit der entsprechenden Bestätigung zum Chef."

Der überweist dann das Geld auf den Sparvertrag. Selbst wenn man den Job wechselt, läuft der Vertrag weiter. "Der Jobwechsel stellt kein Problem dar, weil man natürlich den Sparvertrag, der einem gehört, auch mitnehmen kann. Es kann nur sein, dass der neue Arbeitgeber bereit ist, weniger oder mehr dazuzulegen."

Nicht nur der Chef, auch der Staat legt unter Umständen noch etwas drauf. Dabei kann der Sparer wählen, in welche Bereiche er investieren möchte, zum Beispiel Bausparen oder auch Aktienfonds. "Man kommt an die Arbeitnehmersparzulage im Rahmen der alljährlichen Steuererklärung beim Finanzamt. Dazu muss ich meiner Steuererklärung die Bescheinigung über die Anlage des Geldes beifügen, also über diesen speziellen Sparvertrag. Diese Bescheinigung bekomme ich von meinem Geldinstitut."

Ausgezahlt wird das Geld jedoch erst nach Ablauf von sieben Jahren, danach kann man darüber frei verfügen. 

 

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