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Jeden Euro zweimal umdrehen: Finanzcheck für junge Familien

Eine Familie zu gründen ist mit vielen Aufregungen verbunden - und mit vielen Verpflichtungen. Teuer wird es auch.


Eine Familie zu gründen ist mit vielen Aufregungen verbunden - und mit vielen Verpflichtungen. Teuer wird es auch.

Daher sollten junge Eltern möglichst alle Möglichkeiten nutzen, die Familienkasse aufzubessern, rät Finanzexperte Maximilian Blusch: "Das geht los mit dem Elterngeld. Seine Höhe richtet sich danach, was die Eltern netto im Jahr vor der Geburt verdient haben, maximal gibt es aber 1800 Euro monatlich."

Dann kann sich bei Eheleuten der Wechsel der Steuerklasse lohnen, "wenn derjenige, der das Elterngeld beantragt, durch den Wechsel in die Klasse III ein höheres Nettogehalt erhält." Auch steuerlich kann man unter Umständen etwas absetzen, zum Beispiel selbst gezahlte Gesundheitskosten in Zusammenhang mit der Schwangerschaft. "Also erstmal die Belege aufbewahren und später mit dem Steuerberater diese steuerlichen Themen durchsprechen."

Wer bisher noch nicht "geriestert" hat, sollte mit Kind spätestens daran denken, weil der Staat pro Kind noch mal einen Extra-Beitrag dazulegt. Wichtig ist es auch, die Versicherungen zu überprüfen. "Die Risikolebensversicherung für beide Elternteile empfehlenswert, nicht nur für den Hauptverdiener, da auch der Partner, der zu Hause eine Arbeitsleistung erbringt, im Unglücksfall abgesichert sein muss."

Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung und natürlich auch die Haftpflichtversicherung sind wichtig. Sollte im Budget noch etwas übrig bleiben, empfiehlt es sich, einen kleinen Beitrag monatlich zu sparen oder anzulegen. "Über die lange Zeit bis zum Erwachsenwerden leistet der Zinseszinseffekt bzw. die Wiederanlage der Fondserträge dabei wahre Herkulesarbeit!"

 

Hier finden Sie weitere Informationen: 

http://www.geldundhaushalt.de Stichwort "Eltern werden"

 

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