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Weltspartag: Goldesel trifft Sparschwein

Momentan ist viel die Rede von Staatsverschuldung und Sparkursen. Doch auch im Kleinen ist das Sparen ein Thema, das uns alle betrifft, von Kindheit an bis zur Rente.


Momentan ist viel die Rede von Staatsverschuldung und Sparkursen. Doch auch im Kleinen ist das Sparen ein Thema, das uns alle betrifft, von Kindheit an bis zur Rente.

Der Weltspartag soll daran erinnern, wie man zumindest für sich selbst den Grundstein für den eigenen Wohlstand legt und eine fast vergessene Tugend ehrt: das Sparen, erklärt Finanzexperte Maximilian Blusch. "Dieser Tag rührt letztlich aus vergangenen Zeiten her, denn bereits 1924 beschloss man, einen solchen Tag einzurichten. Hintergrund war damals: Die Menschen hatten die große Hyperinflation infolge des Ersten Weltkrieges erlebt und hatten auch Vermögen verloren. Hier wollte man den volkswirtschaftlichen, aber auch den individuellen Nutzen des Sparens herausstellen."

Vom Sparschwein über das erste Sparbuch - schon von klein auf will sparen gelernt sein. Je früher man damit anfängt, desto leichter fällt es einem auch im Erwachsenalter. "Gerade vor dem Hintergrund horrender Staatsverschuldung, die wir zurzeit rund um den Globus erleben, wird jedem klar, dass das ein wichtiger Vorgang ist. Letztlich kann man nämlich auf lange Sicht nicht mehr ausgeben, als man einnimmt."

Obwohl heutzutage der Wunsch nach sofortigem Genuss stark ausgeprägt ist, lohnt es sich, erstmal etwas zur Seite zu legen. "Selbst mein 15-jähriger Sohn versteht, dass man, wenn man kurzfristig auf etwas verzichtet, sich längerfristig etwas Größeres leisten kann."

Der Weltspartag findet in diesem Jahr in gut anderthalb Wochen am 28. Oktober statt. Ein Datum, dass sich vor allem junge Familien merken sollten, denn dann gibt es für alle kleinen Sparer eine Überraschung: "Kommen Sie am Weltspartag mit Ihren Kindern in die Sparkassen und Bankfilialen, denn für die gut gefüllte Spardose gibt es dann auch ein besonders Geschenk für jedes Kind. Denn Geld ist ja gerade für kleinere Kinder noch ein sehr abstraktes Ding und so können sie auch etwas Handfestes mit nach Hause nehmen."

 

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