Nicht jeder hat das Geld für eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus. Doch auch mit zum Beispiel nur 25 Euro pro Monat kann man Anteile an einer Immobilie erwerben, erklärt Finanzexperte Maximilian Blusch. "Offene Immobilienfonds investieren in hochwertige Immobilien. Das kann sein in Deutschland, aber auch europa- oder weltweit. Sie stellen damit eine Investition in Sachwerte dar."
Die Schließung von Immobilienfonds hat jedoch in den letzten Monaten für viel Wirbel gesorgt. "Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass einige bekannte Fonds nie geschlossen wurden." Um sich davor besser zu schützen, sollte man unter anderem darauf achten, dass die Fondsgesellschaft Anlagen von Großanlegern - das können zum Beispiel Versicherungen sein - mit denen von Privatanlegern nicht mischen. "Denn die Schließungen der Fonds resultieren gerade daraus, dass diese großen Anleger Kapital zurückgefordert haben. Natürlich sind die Risiken bei einem Immobilienfonds höher als bei einem Sparbuch. Allerdings muss man sagen, wenn man sich die letzten fünf Jahre ansieht, da warten diese Fonds mit einer Wertentwicklung von insgesamt ca. 20 Prozent auf."
Ein weiteres Plus: Ein Teil der Ausschüttungen - das können bis zu 70 Prozent sein - sind steuerfrei. Allerdings sind diese Immobilienfonds nur für eine längere Anlagedauer, also mindestens 5 Jahre geeignet. "Aber eine Eigentumswohnung kauft man sich ja auch nicht nur für 3 Jahre."
Durch ein neues Gesetz, das Anfang nächsten Jahres in Kraft tritt, wird die Langfristigkeit der Anlage noch unterstrichen. "Erwirbt man ab dem nächsten Jahr Anteile, so muss man diese zunächst zwei Jahre halten, bevor man sie wieder verkaufen darf. Aber auch im nächsten Jahr können Anleger unabhängig von der Haltefrist jederzeit 30.000 Euro pro Halbjahr an Anteilen wieder zurückgeben."
Hier finden Sie weitere
Informationen:
www.sk-koeln.de,
Stichwort: "Immobilienfonds"
(mit Video Immobilienfonds)
Stiftung Warenstest: hier
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn







