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Schmadtke bittet Hannover um Freigabe

Der Poker um Jörg Schmadtke wird immer heißer. Der Sportdirektor von Hannover 96, um den sich der 1. FC Köln seit Wochen bemüht, hat seinen Verein um Vertragsauflösung gebeten.


Der Poker um Jörg Schmadtke wird immer heißer. Der Sportdirektor von Hannover 96, um den sich der 1. FC Köln seit Wochen bemüht, will die Niedersachsen am Saisonende verlassen. "Ich habe um Auflösung meines Vertrages gebeten", sagte Schmadtke und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. "Der Grund dafür ist meine familiäre Situation."

Schmadtkes Familie lebt in Düsseldorf. Der Aufwand, beides geregelt zu bekommen, sei zu groß. Zudem war der 48-Jährige, der Hannover von einem Abstiegskandidaten zu einem Klub mit internationalem Anspruch geformt hat, wohl zermürbt von den Machtkämpfen mit Trainer Mirko Slomka. Nun ist Schmadtke fest entschlossen, die Niedersachsen trotz eines unbefristeten Vertrages nach dreieinhalb Jahren am Saisonende zu verlassen.

Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte über einen Wechsel zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln gegeben. Allerdings versicherte Schmadtke erneut, mit "noch keinem anderen Verein" gesprochen zu haben. Der Kölner "Express" berichtete bereits vor der Mitgliederversammlung des FC, dass Schmadtke bei einer Wahl von Werner Spinner und seinem Team auf dem Sprung zu den Geißböcken sei.

96-Boss Martin Kind würde den Architekten des erfolgreichen Kaders gerne halten, macht sich aber keine großen Hoffnungen mehr. "Nach dem gestrigen Abend sind die Chancen auf einen Verbleib nicht mehr sehr realistisch", sagte er am Freitag. "Ich hätte ihn gerne umgestimmt."


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