Nicht nur mit dem Taschengeld auch mit dem ersten eigenen Konto können Teenager den Umgang mit Geld lernen. Dazu ist selbstverständlich aber die Unterschrift der Eltern notwendig, erklärt Finanzexperte Maximilian Blusch: "Alle müssen sich natürlich auch bei der Kontoneuanlage entsprechend ausweisen."
Das erste Konto ist kostenlos, und zwar bis zum Ende der Ausbildung. Das gilt bis maximal zum 29. Geburtstag. Ganz wichtig: "Ist man noch keine 18 Jahre alt, erhält man auch keinen Dispo-Kredit auf dem Konto eingeräumt. Das Konto kann also - und das beruhigt viele Eltern - nicht überzogen werden."
Ansonsten funktioniert alles wie beim normalen Girokonto, zum Beispiel Online-Banking und Handy-Banking. Außerdem kann man mit der Kontokarte kostenlos die Geldautomaten der eigenen Bank oder Sparkasse rund um die Uhr nutzen. "In einigen Schulen wird auch eine bargeldlose Bezahlung des Mittagessens mit dem Geldkartenchip auf der SparkassenCard angeboten."
Möglich ist auch eine eigene Prepaid-Kreditkarte für Jugendliche ab 12 Jahren. Diese wird weltweit akzeptiert und ist zum Beispiel bei einem Schulaustausch oder einem Auslandsaufenthalt sinnvoll. "Die Eltern können dem Jugendlichen hier per Überweisung oder Dauerauftrag das Geld für Urlaub oder Studium direkt auf die Karte laden. Das kann man sich so vorstellen wie bei der Prepaid-Karte beim Handy."
Auch hier gilt: Die Kreditkarte kann nicht überzogen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im Internet zu zahlen. "Käufe bestimmter Produktkategorien sind dann aus Gründen des Jugendschutzes natürlich gesperrt."
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