Warum nicht sein eigener Chef sein und sich selbstständig machen? In Deutschland gibt es noch zu wenige Existenzgründer oder Nachfolger in den mittelständischen Unternehmen, sagt Finanzexperte Maximilian Blusch. "Nach dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn stehen jedes Jahr rund 22.000 mittelständische Betriebe zur Übergabe an Nachfolger an, die die Unternehmen weiterführen und die vielen tausend Arbeitsplätze, die dahinter stehen, sichern sollen."
Dabei liegt der Frauenanteil bei Betriebsübernahmen unter 23 Prozent und nur ein Zehntel der Familienunternehmen wird an eine Tochter übergeben. Doch ob Sie nun ein bestehendes Unternehmen übernehmen oder ein neues gründen wollen, gilt: "Wenn Sie eine gute Idee bzw. ein gutes Konzept, Geschäftssinn, Markt- und Produktkenntnisse haben, eine angemessene kaufmännische Qualifikation besitzen, kompetent und selbstbewusst auftreten und darüber hinaus über geordnete finanzielle Verhältnisse verfügen, dann erfüllen Sie eigentlich schon die idealen Anforderungen an einen Gründer oder eine Gründerin."
Um sich selbstständig zu machen, ist ein überzeugender Businessplan notwendig. "Beschreiben Sie genau Ihre Unternehmens- und Geschäftsidee, die Produkte, die Dienstleistung, den Standort, das Marketing- und Vertriebskonzept und führen Sie diese Planzahlen und den Finanzierungsbedarf genau auf."
Rat geben zum Beispiel die StarterCenter in Köln und Bonn und Gründerberater bei Ihrer Sparkasse oder Bank. Wichtige Ansprechpartner treffen Sie auch auf dem jährlichen Gründer- und Nachfolgetag der IHK Köln. Der findet am 29. Juni statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hier finden Sie weitere
Informationen:
www.stadt-koeln.de/7/startercenter/
www.startercenter-bonn-rhein-sieg.de/
www.existenzgruenderinnen.de/DE/Home/home_node.html
Bundesministerium für
Wirtschaft:
www.existenzgruender.de
GründerCenter der
Sparkasse KölnBonn:
www.sparkasse-koelnbonn.de/gruendung
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn







