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EU-Hilfen für Spanien und Italien

Mit direkter Bankenhilfe und erleichtertem Zugriff auf den Euro-Rettungsschirm will die Eurozone Spanien und Italien aus der Zinsen-Falle befreien. Darauf einigten sich die 17 Staats- und Regierungschefs am Freitagmorgen in Brüssel.


Mit direkter Bankenhilfe und erleichtertem Zugriff auf den Euro-Rettungsschirm will die Eurozone Spanien und Italien aus der Zinsen-Falle befreien. Darauf einigten sich die 17 Staats- und Regierungschefs am Freitagmorgen in Brüssel.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sprach von einem "Durchbruch, dass Banken direkt rekapitalisiert werden können" - allerdings erst, wenn eine effiziente europäische Aufsicht aufgebaut ist. Die Regierungschefs beauftragten die EU-Kommission, zügig eine Vorschlag dafür auszuarbeiten.

Aber auch dem wirtschaftlich angeschlagenen Italien kamen Kanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen weit entgegen: Das Land schreckte bislang aus Angst vor harten Auflagen vor dem Griff zum Eurotropf zurück. Nun einigte sich der Gipfel darauf, spar- und reformwilligen Ländern Hilfe ohne ein zusätzliches Anpassungsprogramm zu gewähren, wie Van Rompuy verkündete.

Die Regierungen müssen sich allerdings dazu verpflichten, die jährlichen Hausaufgaben der EU-Kommission rechtzeitig zu erfüllen und ihre Defizite rasch abzubauen. Darüber hinaus sollten aber keine Auflagen gemacht werden, sagte der Chef der Eurogruppen-Arbeitsgruppe, Thomas Wieser. "Die Eurozone wird durch diese Einigung gestärkt", sagte Italiens Regierungschef Mario Monti.


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