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Fünf Bergsteiger ums Leben gekommen

In den Schweizer Alpen sind fünf Bergsteiger in den Tod gestürzt, die alle aus Deutschland kamen. Die Ursache des tödliches Dramas ist noch unbekannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.


Fünf Bergsteiger sind am Dienstag im Schweizer Kanton Wallis in den Tod gestürzt. Inziwschen hat eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes bestätigt, dass es sich bei den Toten um fünf Deutsche handelt. Weitere Angaben, etwa zur regionalen Herkunft der fünf Alpinisten machte die Sprecherin zunächst nicht.

Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben am Lagginhorn. Die Alpinisten hatten den Gipfel des rund 4.000 Meter hohen Bergs erfolgreich erklommen, auf dem Rückweg stürzten sie jedoch mehrere hundert Meter in die Tiefe.

Das Unglück ereignete sich laut Polizei gegen 13 Uhr, als die Bergsteiger auf dem Rückweg vom Gipfel nahe der Ortschaft Saas-Grund im Wallis waren. Insgesamt sechs Alpinisten, die zu einer Gruppe gehörten, seien am frühen Morgen aufgebrochen, um das Lagginhorn zu besteigen.

Einer von ihnen sei wegen Unwohlseins etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels zurückgeblieben. Kurz nachdem die fünf Bergsteiger den Gipfel verließen, stürzten sie in die Tiefe. Wie es dazu kam, sei bislang unklar.

Die fünf Bergsteiger seien etwa "400 Meter in die Tiefe gestürzt, eine steile Felsflanke hinunter", sagte der Chef der zuständigen Bergrettung Saas-Fee, Bergführer Rolf Trachsel. Die Rettungsmannschaften hätten sie am Auslauf des Gletschers gefunden.

Die zuständige Staatsanwaltschaft des Amtes Oberwallis teilte mit, sie habe Ermittlungen aufgenommen. Dies sei bei tödlichen Bergunfällen das normale Vorgehen.


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