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"Tagesschau"-App erneut vor Gericht

Nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen ARD und Zeitungsverlegern wird der Streit über die "Tagesschau"-App vor Gericht fortgesetzt. Die Zeitungen sehen in der gebührenfinanzierten Anwendung einen unfairen Wettbewerb.


Nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen ARD und Zeitungsverlegern wird der Streit über die "Tagesschau"-App am Donnerstag weiter vor dem Landgericht Köln ausgetragen.

Acht große Zeitungsverlage haben gegen das kostenlose Internetangebot der ARD für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer geklagt. Sie sehen in der gebührenfinanzierten Anwendung einen unfairen Wettbewerb, weil dort nach ihrer Ansicht zu viele Texte statt Videos aus der Nachrichtensendung abgebildet werden.

Beim Prozessauftakt vor neun Monaten hatte die Wettbewerbskammer beiden Parteien eine gütliche Einigung nahe gelegt. Die Gespräche waren aber zu keinem Ergebnis gekommen. Eine gemeinsamen Erklärung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), ARD und ZDF, in der es um den Umfang von Online-Textangeboten der Sender geht, war nicht unterzeichnet worden.


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