Ungeachtet der Finanzkrise können sich deutsche Kinder laut einer Studie über Taschengeld in Rekordhöhe freuen. 6- bis 13-Jährige erhalten durchschnittlich 27,18 Euro monatlich, wie aus der am Dienstag vorgestellten KidsVerbraucherAnalyse 2012 des Egmont Ehapa Verlags hervorgeht. Das seien fast zehn Prozent mehr als 2011 und bedeute einen Höchststand in der 20-jährigen Geschichte der Erhebung.
"Die Eurokrise ist bei den Kindern nicht angekommen", sagte der Leiter Markt- und Mediaforschung des Verlags, Ralf Bauer, in Berlin. Die Eltern seien wieder großzügiger. Insgesamt würden Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in diesem Jahr über 1,85 Milliarden Euro an Taschengeld und kleinen Verdiensten verfügen. Für die Studie wurden in dieser Altersklasse 1.656 Kinder mit je einem Elternteil befragt.

