Archiv

New Orleans zittert vor Sturm "Isaac"

Sieben Jahre nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" hat sich die US-Golfküste für einen neuen Sturm gerüstet. In Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida wurde der Notstand ausgerufen.


Sieben Jahre nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" hat sich die US-Golfküste am Montag für einen neuen schweren Sturm gerüstet. In den Staaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida wurde der Notstand ausgerufen. Viele Menschen verbarrikadierten ihre Häuser und stockten Vorräte auf. In der Nähe von New Orleans wurden Evakuierungen eingeleitet.

Meteorologen erwarteten, dass der zunächst noch als Tropensturm eingestufte "Isaac" über dem Golf von Mexiko an Stärke gewinnen und als Hurrikan am Dienstagabend die Küste erreichen könnte.

Mit der Kategorie 5 und Windgeschwindigkeiten von mehr als 252 Kilometern pro Stunde war "Katrina" allerdings wesentlich stärker. 80 Prozent von New Orleans waren damals nach Dammbrüchen überflutet worden, 1.800 Menschen starben.

Der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, zeigte sich auf einer Pressekonferenz überzeugt davon, dass die Stadt gut gewappnet sei. Nach "Katrina" war das Deich- und Pumpsystem der Metropole massiv modernisiert und ausgebaut worden. So wurden für das Stadtgebiet keine Zwangsevakuierungen angeordnet, sondern nur für flache Küstenstriche außerhalb des Deichsystems.

US-Präsident Barack Obama verhängte den Ausnahmezustand über den Bundesstaat Louisiana, in dem New Orleans liegt. Damit können Bundeshilfen schon bei den Vorbereitungen auf den Sturm in den Staat fließen.


Anzeige
Zur Startseite