Anklage nach Sturz vom Riesenrad bei Pützchens Markt

Nach dem tödlichen Sturz eines Arbeiters bei Pützchens Markt vor anderthalb Jahren hat die Staatsanwaltschaft Bonn jetzt den 25-jährigen Mitinhaber des Riesenrades wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Beim Abbau des Fahrgeschäftes war der 31-jährige Mann aus 27 Metern Höhe abgestürzt.

© Foto: Volker Lannert

Laut Anklage soll der Mitinhaber für die Sicherheit der Arbeiter verantwortlich - der 31-Jährige habe aber ein unzureichendes Sicherheitsgeschirr getragen und die Sicherungseinrichtung am Riesenrad soll defekt gewesen sein. Davon habe der 25-jährige laut Anklage gewusst, da die Berufsgenossenschaft den Defekt bereits ein Jahr zuvor angemerkt hatte. Bei seinem tödlichen Einsatz war der Wanderarbeiter wohl nicht angeleint, rutsche ab und stürzte ohne Sicherung zu Boden. Für das Verfahren am Amtsgericht ist noch kein Termin festgesetzt. CM

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