Bonn: Landgericht verurteilt Drogenkurier aus Italien

Fünf Jahre Haft für 9 Kilo Koks - das erwartet jetzt einen Drogenkurier aus Italien. Das Bonner Landgericht hat ihn gestern verurteilt, weil er im September letzten Jahres mit neun Kilogramm Kokain erwischt worden war. Sie waren unter dem Fahrersitz des Kurierautos versteckt.

© Landgericht Bonn

Wie der Angeklagte vor Gericht gestand, hatte er einen Auftrag angenommen, die Drogen über die niederländische Grenze zu schmuggeln. Dafür habe er 2000 Euro bekommen. Mit dem Geld habe der Mann, der eigentlich Autohändler ist, seine kranken Eltern unterstützen wollen. Zollfahnder hatten den 43-jährigen im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der A61 aus dem Verkehr gezogen. Die extrem abgenutzten Schrauben am Fahrersitz hatten den Fahndern den entscheidenden Hinweis auf das Versteck gegeben. Die Drogen hatten nach Angaben des Gerichts einen Verkaufswert von mehr als 400.000 Euro.

DoS

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