Bonn: Stadt plant vorsichtige Öffnungen

Die Stadt Bonn bleibt bei coronabedingten Lockerungen vorsichtig. Sie will an ihrer Niedrig-Inzidenz-Strategie festhalten und sie mit einer umfangreichen Test-Strategie kombinieren. Die Teststrategie soll kommende Woche mit den Handels- und Gewerbeverbänden besprochen und am 19. Mai vom Krisenstab beschlossen werden.

Das Bonner Stadthaus in der Sonne
© RBRS

Die Stadt setzt dabei auf Click and Meet and Test, auch bei einer Inzidenz unter 100 soll dann ein negativer Test notwendig sein, um Shoppen zu können, im Rhein-Sieg-Kreis hingegen geht das ohne Test. Mehrere Kultureinrichtungen der Stadt bereiten sich auf Öffnungen vor, die Stadtbibliothek hält aber an der kontaktlosen Ausleihe fest. Nachdem die Inzidenz in Bonn unter 165 liegt, dürfen wieder Schwimmkurse für Anfänger und Kleinkinder stattfinden, allerdings nur für maximal fünf Kinder pro Kurs bis sechs Jahre. Normales Schulschwimmen in den Hallenbädern soll es bis zu den Sommerferien nicht geben, das könnte aber in den Freibädern möglich sein, sobal diese öffnen dürfen.


Weitere Pläne:

Das Kunstmuseum plant eine Öffnung ab dem Wochenende 29./30. Mai. Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek wollen zum 01. Juni den Lesesaal öffnen. Ab dem 17. Mai wird die Ludwig-van-Beethoven-Musikschule schrittweise wieder Präsenzunterricht anbieten. Und die Volkshochschule wird voraussichtlich ab Juni teilweise öffnen.

Die städtischen Dienstgebäude dürfen weiterhin nur mit Termin, medizinischer Maske und einem aktuellen negativen Schnelltest betreten werden. Davon ausgenommen sind genesene und vollständig geimpfte Personen.

Sollte die Notbremse in der Stadt gelöst werden und damit die Ausgangssperre aufgehoben werden, sollen Busse und Bahnen wieder nachts fahren.WD

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