Bonner Cum-Ex-Verfahren geht weiter

Am Bonner Landgericht geht heute das Strafverfahren um die sogenannten Cum-Ex-Börsendeals weiter. In dieser Woche müssen mehrere Finanzbeamte aussagen. Drei Mitarbeiter des Bundeszentralamtes für Steuern, eine Beamtin aus Hamburg sowie ein Beamter aus Düsseldorf und aus Hessen sind vorgeladen.

© Landgericht Bonn

Das Gericht muss klären, ob sich die Angeklagten Aktienhändler schuldig gemacht haben. Sie hatten dazu ein kompliziertes Verfahren ausgenutzt und immer wieder Aktien verkauft. Dabei ließen sie sich dann am Ende mehr Steuern zurückerstatten als sie überhaupt gezahlt hatten. Viele Händler berufen sich heute auf eine damals vorhandene Gesetzeslücke. Die Bundesregierung hatte das Schlupfloch erst 2012 geschlossen.

DG

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