Eigenheimförderung à la carte

Der Finanztipp bei Radio Bonn/Rhein-Sieg wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

© Sparkasse KölnBonn

Es ist der Traum von so vielen: Die eigenen vier Wände. Ja, ist ’ne kostspielige Sache – keine Frage. Aber ihr könnt auch Hilfen vom Staat bekommen. Da gibt’s quasi echte Geldgeschenke, wie Prämien und Zuschüsse. Dazu kommen außerdem Förderkredite.

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Geschenke und Unterstützung – das ist immer schön. Wenn’s dabei um die finanzielle Förderung des Eigenheims geht, dann ist das doch umso besser. Unser Finanzexperte Maximilian Blusch sorgt für den richtigen Durchblick und startet mit drei Geschenken vom Staat:

Erstens: Die Wohnungsbauprämie oder kurz WoP genannt – Ihr bekommt sie abhängig von bestimmten Einkommensgrenzen im Zusammenhang mit einem Bausparkonto. Man bekommt zehn Prozent der jährlichen Einzahlungen, maximal 70 Euro im Jahr.

Zweitens: Die Arbeitnehmersparzulage, die bekommt, wer vermögenswirksame Leistungen oder VL in eine der angebotenen Anlagemöglichkeiten spart. Das sind z.B. das Bausparkonto oder der Wertpapiersparplan. Die Arbeitnehmersparzulage kann je nach gewählter Sparform zum Beispiel für Ledige bis zu 80 Euro pro Jahr ausmachen. Auch hier gelten bestimmte Einkommensgrenzen. Für Verheiratete und LebenspartnerInnen gilt jeweils der doppelte Betrag.

Drittens: Wohn-Riester – zur sogenannten ‚Dreifachförderung‘ des Wohneigentums zählt noch die Riester-Förderung, die unabhängig von Einkommensgrenzen ist. Beim „Wohnriestern“ dient etwa ein Bausparkonto zur Ansammlung Eurer Sparbeiträge. Vom Staat bekommt Ihr Riesterzulagen auf die Spar- und später die Tilgungsleistung des Bauspardarlehens. Bei einer Familie mit zwei Kindern erhaltet Ihr beispielsweise bis zu 950 Euro Zulagen im Jahr. Zusätzlich kann Riester noch Steuervorteile bieten.“

So viel zu Prämien und Zuschüssen. Von der KfW Bank bekommt Ihr außerdem zinsgünstige Kredite für Bau oder Umbau und Erwerb von Immobilien. Kredite gibt’s auch, wenn Ihr Eurer Zuhause energieeffizient oder Barriere arm gestalten wollt. Braucht Ihr keinen Kredit, so gibt’s auch direkte Zuschüsse. Die NRW-Bank bietet Förderkredite für Bau oder Kauf oder die energetische Sanierung von selbst genutztem Wohnraum. Die NRW Bank fördert gezielt Haushalte, mit mindestens einem Kind oder einem Menschen mit Schwerbehinderung, bei bestimmten Einkommensgrenzen. Für KFW- und NRW Bank gilt: Kredite werden direkt über die ExpertInnen Eures Instituts beantragt.

Damit Ihr im „Förderdschungel“ keine der Förderungen und Kredite verpasst, sprecht Ihr am besten direkt mit den Finanzierungsexperten Eurer Sparkasse oder Bank, die Euch kostenlos und kompetent über alle relevanten Zuschuss- und Kreditprogramme informieren.

Wir haben noch weitere Infos für Euch:

Hier geht es zum Fördermittel-Check.

Hier zum Riester-Rechner.

Die KfW bietet zudem ein Zuschussportal.

Und die NRW-Bank informiert zur Eigenheimförderung





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