Ermittlungen nach Angriff auf Zugbegleiterin

Weil ein Mann eine Zugbegleiterin in einem ICE angegriffen haben soll, musste die Bahn am Samstag außerplanmäßig am Bahnhof Siegburg/Bonn stoppen. Der 20-Jährige war wohl äußerst aggressiv und soll versucht haben, nach der Frau zu schlagen.

Vier Bundeswehrsoldaten, die ebenfalls in dem Zug waren, griffen ein und hielten den Mann unter Kontrolle, während die Zugbegleiterin die Bahn stoppen ließ und die Bundespolizei informierte. Auch die Beamten wurden von dem wohl betrunkenen Mann angegriffen, er trat, schlug und spuckte, heißt es von der Polizei. Eine Streife der Kreispolizei kam zur Unterstützung, und gemeinsam mit den Soldaten wurde der Mann dann überwältigt. Der 20-Jährige befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Er ist bei der Polizei bereits bekannt, erst einen Tag vorher war er aus der Haft entlassen worden.

DG

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