Mann wegen Drogenplantage im Keller verurteilt

Das Bonner Landgericht hat einen 44-jährigen Familienvater wegen Drogenbesitzes und Beihilfe zum Drogenhandel verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er den Keller seines Hauses für eine Marihuana-Plantage vermietet hatte. Dafür hat er eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren bekommen.

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Bei einer Razzia Anfang 2020 hatten Ermittler die Drogenplantage entdeckt, dort fanden sie 32 Kilogramm Marihuana. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe gestanden: wegen Geldproblemen habe er eingewilligt, dass eine Drogenbande den Keller für eine Plantage nutzen darf. Dafür habe er 4000 Euro Miete bekommen.

Am Aufbau und Betrieb der Plantage sei er aber nicht beteiligt gewesen, hieß es in dem Urteil.

Der Mann darf die Haftstrafe aber im offenen Vollzug absitzen. Das heißt, er muss nur nachts im Gefängnis bleiben.

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