Nachhaltigkeit ist Trumpf!

Der Finanztipp bei Radio Bonn/Rhein-Sieg wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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Nachhaltigkeit – ein Begriff, der in unserem Alltag immer wichtiger wird und ständig auftaucht. Egal wo. Ob beim Reisen, bei den Finanzen oder beim Wohnen. Was das Wohnen angeht, hilft der Energieausweis weiter.

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Der sogenannte Energieausweis beschreibt uns den Energieverbrauch von Gebäuden. Die Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat festgestellt: Ein Drittel des CO2-Ausstoßes, also an Kohlendioxid, entsteht in Deutschland durch den Betrieb von Gebäuden. Wenn wir unsere Klimaziele bis 2030 erreichen wollen, spielt der Energieverbrauch unserer Häuser und Wohnungen eine große Rolle, weiß Finanzexperte Maximilian Blusch.

„Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder mieten möchte, bekommt durch den Energieausweis wichtige Informationen über die zu erwartenden Energiekosten. Jeder, der eine Immobilie verkauft oder vermietet, muss einen solchen Ausweis verpflichtend vorlegen und bestimmte Angaben auch in seine Immobilienanzeige aufnehmen. Der Energiebedarf wird künftig immer mehr Einfluss auf die Wertentwicklung Eurer Immobilie nehmen. Seit Mai dieses Jahres gibt’s ein paar neue Regeln, so muss bei neuausgestellten Ausweisen zum Beispiel auch der CO2-Ausstoß aufgeführt werden. Der Ausweis enthält außerdem eine Liste der Optimierungsmöglichkeiten für Eure Immobilie. Es gibt zwei Arten von Energieausweisen: Der sogenannte verbrauchsorientierte Ausweis sagt auf Basis der Heizkostenabrechnungen lediglich aus, wie viel Energie für die Beheizung der Immobilie jährlich verbraucht wurde. Das kann je nach Nutzung sehr ungenau sein. Umfassender ist der sog. Bedarfsausweis. Er bezieht auch Daten, wie beispielsweise die Art der Beheizung oder des Baujahrs mit ein und berechnet daraus den Energiebedarf. Beide sind zehn Jahre gültig.“

Wen Ihr eine Immobilie verkaufen oder vermieten möchtet, bekommt Ihr den Energieausweis bei Fachleuten – etwa zertifizierten Energieberaterinnen oder -beratern. Für selbst genutzte Objekte benötigt Ihr keinen Energieausweis (und bei Nutzfl. <50 m²). Sieht die Bilanz Eurer Immobilie nicht so gut aus, so solltet Ihr mit den Fachleuten darüber sprechen was zu tun ist und dann gemeinsam mit Eurer Beraterin oder Eurem Berater dazu zinsgünstige Kredit- und Zuschussprogramme der KfW- oder NRW Bank klären.

Einige Sparkassen und Banken setzen immer mehr auf Nachhaltigkeit und sprechen Euch bei einer Baufinanzierung vielleicht auch auf den Energieausweis und die Optimierungsmöglichkeiten Eurer Immobilie an. Dabei kommt Euch eine gute Energiebilanz des Gebäudes zweifach zugute: Ihr profitiert von niedrigeren Heizkosten und sichert auch den Wert Eurer Immobilie. Natürlich solltet Ihr Euch gerade beim Kauf einer Immobilie nicht blind auf den Energieausweis verlassen, da zahlreiche weitere Faktoren Energiekosten beeinflussen können.


Im Netz findet Ihr zahlreiche weitere Infos rund um dieses Thema, zum Beispiel im Kundenmagazin der Sparkasse KölnBonn.

Hier geht es zu einem Video zur energetischen Sanierung.

An dieser Stelle stehen allgemeine Infos zum Energieausweis.

Mit diesem hat sich auch die Stiftung Warentest beschäftigt.

Hintergründe zu den Förderkrediten gefällig? Hier entlang bitte.



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