Noch kein Treffer bei DNA-Tests im Fall Claudia Ruf

Beim DNA-Massentest im Mordfall Claudia Ruf sind bereits 1.400 Speichelproben bei der Bonner Polizei eingegangen. 1.100 davon wurden bisher ausgewertet - der Täter befindet sich aber nicht unter ihnen. Wie die Bonner Polizei auf RBRS-Nachfrage mitteilte, werden noch 500 weitere Proben von Männern dazu kommen, die zum Tatzeitpunkt in Grevenbroich-Hemmerden gelebt haben.

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Dafür werden gerade bundesweit Speichelproben abgenommen. Einige der Männer befinden sich aber auch im Ausland. Die Polizei ermittelt derzeit ihren Aufenthaltsort. Bei bereits Verstorbenen werden die Proben im Verwandtenkreis durchgeführt. Mit den sogenannten Beinahetreffern könnte der Täter selbst dann noch festgestellt werden. Die Polizei ist zuversichtlich, mit den DNA Tests und Hinweisen aus der Bevölkerung den Täter zu ermitteln. Die Elfjährige Claudia Ruf wurde 1996 ermordet, ihre Leiche wurde bei Euskirchen gefunden. CM

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