Ordnung muss sein

Die Autoschlüssel sind weg, der Esstisch steht voll und das Geschirr stapelt sich? Wenn alles langsam zu viel wird - keine Sorge! Dafür gibt es Ordnungscoaches, so wie Lisa Schäfer aus Bonn. Sie hat die besten Tipps für alle Chaoten.

1) 10 Minuten-Poweraufräumen

Den Timer stellen und dann richtig loslegen- alles aufheben was rumliegt und sofort an den richtigen Platz stellen. Das Geschirr nicht nur in die Küche bringen sondern in die Spülmaschine. Am einfachsten geht das Ganze in einem ausgesuchten Zimmer, das im Uhrzeigersinn aufgeräumt wird. So wird keine Ecke vergessen. 

2) Abends Aufräumen

Es ist immer einfacher, abends noch 10 Minuten länger wach zu bleiben, als morgens früher aufzustehen. Deshalb abends vor dem Schlafengehen nochmal alles schnell aufräumen. Das bringt nicht nur ein zufriedeneres Einschlafen mit sich, sondern auch Freude am Morgen. Anstatt Frust und Ärger wegen der Klamottenberge gibt es dann eine aufgeräumte Wohnung und einen entspannten Start in den Tag. 

3) Kleine Projekte

Die ganze Wohnung oder Küche ist ein viel zu großes Projekt für den Start. Da ist keine Ende abzusehen und die Motivation ist ganz schnell wieder verflogen. Stattdessen bringen kleine Aufräum-Projekte nicht nur schnelle Erfolgserlebnisse, sondern helfen auch dran zu bleiben. Also lieber nur ein Fach aus dem Kleiderschrank pro Tag entrümpeln oder den Sofatisch freiräumen anstatt des ganzen Wohnzimmers. 

Ein besonders gutes Gefühl bleibt nach dem Aufräumen, wenn die aussortierten Sachen nicht weggeworfen, sondern gespendet oder an Freunde verschenkt werden. Alternativ können die ehemaligen Schätze aber auch verkauft werden- dann bleibt nicht nur eine ordentliche Wohnung zurück, sondern auch ein kleiner Lohn für die Mühe.