Römische Grenze soll Weltkulturerbe werden

Das Land NRW will den sogenannten Niedergermanischen Limes als Weltkulturerbe aufnehmen lassen. Heute soll ein entsprechender Antrag bei der UNESCO in Paris gestellt werden. Vor 2000 Jahren waren bis zu 30.000 römische Soldaten am Rhein stationiert, um das römische Reich vor den Germanen zu verteidigen.

© UNESCO

Dafür gab es auf über 500 Kilometern eine Grenze von Holland bis nach Bad Breisig. In Bonn gab es zum Beispiel ein Römerlager im Ortsteil Castell, Köln war Provinzhauptstadt mit zahlreichen Überresten aus der römischen Zeit. Schon im kommenden Sommer könnte eine Entscheidung fallen. Der römische Limes ist bereits als Hadrianswall in England und als Obergermanisch-Raetischer Limes südlich von Bonn geschützt.

DG

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