Stadtbahnfahrer meldet sich und widerspricht Ermittlern

Zum ersten Mal nach der Geisterfahrt einer Stadtbahn der Linie 66 durch Sankt Augustin und Bonn hat sich der Fahrer zu Wort gemeldet. Im General Anzeiger bestritt der Mann, Drogen genommen zu haben. Dieser Verdacht war aus Ermittlerkreisen durchgesickert.

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Demnach sei bei einer Blutprobe eine Substanz ähnlich wie Ecstasy entdeckt worden. Der Fahrer gibt an, unterzuckert gewesen zu sein. Daher habe er das Bewusstsein verloren. Bei seiner Einstellung hatte der 47-jährige seine Epilepsie-Erkrankung nicht erwähnt. Nach seinen Angaben hätte er darauf nur hinweisen müssen, wenn ihn der Arzt konkret gefragt hätte. Gleichzeitig kritisierte der Mann die Polizei und die Stadtwerke. Wie man ihn behandelt habe sei nicht in Ordnung. Als die Bahn an der Adelheidisstraße in Beuel zum stehen kam, sei man mit ihm umgesprungen wie mit einem Schwerverbrecher.

DG

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