The Fighter

Wir sehen in The Fighter eine amerikanische Familie am Rande des Existenzminimums. All die Hoffnungen ruhen auf den Söhnen Micky und Dicky. Dicky war mal ein vielversprechender Boxer, der Weltmeister hätte werden können. Dann ist er abgestürzt, ist jetzt auf Crack. Er trainiert seinen Bruder Micky, der selbst boxt und Weltmeister werden will. 

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Brillante Besetzung

Selten habe ich einen Film gesehen, in dem die Besetzung so großartig ist. Allen voran Christian Bale. Wieder einmal hat sich "Batman" für eine Rolle runtergehungert. Optisch nimmt man ihm die Crack-Abhängigkeit sofort ab. Abgemagert mit tief in den Höhlen liegenden Augen wirkt er stellenweise wie wahnsinnig. Dicky ist ein trauriger Charakter. Er lebt in seiner eigenen Welt. Er lebt vom "Ruhm" vergangener Tage. Er war der Stolz seines Heimatkaffs und tatsächlich hat er es als Boxer immer noch drauf. Er selbst steht zwar nicht mehr im Ring, gibt sein Wissen aber an seinen Bruder Micky weiter. Das ist seine Aufgabe, sein Anker im Alltag. Für diese Rolle hat Christian Bale den Nebendarsteller-Oscar bekommen.

Mark Wahlberg spielt Micky. Er steht im Schatten seines drogensüchtigen Bruders. Er hat zuletzt eine Reihe von Niederlagen im Ring einstecken müssen. Er will die Boxhandschuhe schon fast an den Nagel hängen, als er eine Chance bekommt, die er nicht ablehnen kann. Micky ist das vielleicht "normalste" Familienmitglied. Seine Beziehung zu Amy Adams beflügelt ihn. Durch sie nabelt er sich etwas von seiner verrückten Unterschichten-Familie ab.

Ein Ausnahme Sportfilm

The Fighter ist Sportlerfilm und Drama. Eine Story nach einer wahren Begebenheit und unbedingt empfehlenswert. (Amazon Prime Video)