Verzögerung bei Diesel-Streit zwischen Stadt Bonn und VW

Der Streit zwischen der Stadt Bonn und Volkswagen wegen der Dieselfahrzeuge wird sich noch etwas hinziehen. VW hat um eine Fristverlängerung bis zum 8. Februar gebeten. Ursprünglich hatte das Landgericht den 18. Dezember als Termin für eine Einigung gesetzt.

Vom Anwalt der Stadt Bonn hieß es, dass er es leid sei, dem Autokonzern hinterherzulaufen. Die Stadt hätte die Bereitschaft für eine außergerichtliche Einigung signalisiert, und VW sei nicht darauf eingegangen. Falls es auch in einem Monat keine Regung aus Wolfsburg gibt, wird das Landgericht am 11. März ein Urteil sprechen. Es geht um 27 Fahrzeuge der Stadt Bonn im Wert von knapp 700.000 Euro, die Diesel-Motoren mit der manipulierten Software hatten. Die Stadt Bonn fordert ihr Geld zurück.

DG

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