Von Batman zum 2.Weltkrieg

Regisseur Christopher Nolan hat schon spektakuläre Filme gedreht: Memento, Inception, die Batman-Trilogie mit Christian Bale oder auch Interstellar. Vor genau zwei Jahren brachte der US-Brite Nolan seinen Kriegsfilm Dunkirk ins Kino.

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Dünkirchen 1940

Frankreich, 1940, Zweiter Weltkrieg. Hunderttausende britische Soldaten warten an der Küste von Dünkirchen darauf abgeholt und in ihre Heimat gebracht zu werden. Die Heimat ist von dem Strand aus an dem sich die Soldaten befinden fast zu sehen. Gerade einmal 40 km trennen die Soldaten von ihrer Heimat und damit von Leben und Tod. Doch die Rettungsoperation ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn deutsche Bomber greifen an. Ein ums andere britische Marineschiff wird zerbombt. Und so machen sich britische Fischer auf den Weg, um "ihre" Männer nach Hause zu bringen.



Christopher Nolans Ausnahmefilm

Geschichtsunterricht im Kinoformat

Dunkirk ist nicht so eingängig wie Der Untergang und längst nicht so blutig wie der Soldat James Ryan. Dunkirk zerrt über viele Strecken trotzdem an den Nerven. Das liegt zum einen an der fesselnd inszenierten Story, die aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt wird. Zur Spannung trägt aber vor allem die für Christopher Nolan Filme typische Musik bei. Die liegt drohend fast über dem gesamten Film. Und weil in Dunkirk verhältnismäßig wenig gesprochen wird spielt die Musik – übrigens komponiert von Hans Zimmer – eine ganz besondere Rolle. Ein Ausnahmefilm von einem Ausnahmeregisseur. (läuft bei Netflix)