Wohngebäude – rundum gut geschützt

Der Finanztipp bei Radio Bonn/Rhein-Sieg wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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Also das ist ja mal ganz klar: Die eigenen vier Wände müssen gut abgesichert sein. Schließlich stellt Euer Haus oder Wohnung bei den allermeisten den größten Vermögenswert dar und der sollte optimal versichert sein. Unser Thema in unserem aktuellen Finanztipp mit Dominik Becker.

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Wer eine eigene Wohnung…oder sogar ein Haus hat, der will sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch sicher fühlen, besser abgesichert fühlen. Deshalb ist eine Wohngebäudeversicherung eigentlich Pflicht, bei Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser. Das betrifft auch Folgeschäden z.B. durch eindringendes Regenwasser. Diese Versicherung deckt damit einen großen Teil der oft existenzbedrohenden Schäden ab, erklärt unser Finanzexperte Maximilian Blusch.

„Als Immobilienkäufer könnt Ihr die Versicherung vom Voreigentümer kündigen und selbst eine Versicherung mit aktuellen Leistungen abschließen. Bei Wohngebäuden wird immer der Neuwert versichert. Ihr erhaltet also, auch bei steigenden Baupreisen, immer den aktuellen Wert Eures Hauses erstattet. Euer Objekt ist vermietet? Schützt Euch gegen finanzielle Schäden, wenn das Haus etwa durch einen Sturmschaden nicht bewohnbar ist. Wohngebäudeversicherungen übernehmen im Schadensfall auch die Kosten für Aufräumungs- oder Abbrucharbeiten und Entsorgungskosten für vergiftetes Erdreich, zum Beispiel nach einem Brand. Mitversichert sollte auch der Diebstahl von mit dem Gebäude verbundenen Sachen sein, wie zum Beispiel Briefkasten und Satellitenanlagen. Dazu gehören auch Schäden, die bei einem Aufbruch Eurer Haustüre durch Polizei oder Feuerwehr, nach einem Alarm entstehen (etwa durch den Rauchmelder).

Sinnvoll sind zusätzlich folgende vier Versicherungsbausteine:

—  Übernahme der Kosten für umgestürzte Bäume oder Vandalismus

—  Schutz von Ableitungsrohren auf Eurem Grundstück (außerhalb des Hauses)

—  Schäden durch Überschwemmung oder Starkregen (Rückstau)

—  Schutz von Haustechnik wie Photovoltaik oder Solarthermie“

Achtet darauf, dass Unterversicherung und grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen sind, also der Versicherer auch zahlt, wenn Ihr beispielsweise versehentlich das Fenster bei einem Unwetter nicht geschlossen habt. Wenn Ihr euch also nicht so gut mit Versicherungen auskennt, macht lieber gleich einen Versicherungscheck mit den SpezialistenInnen bei Sparkasse oder Bank. Bringt Eure Versicherungsunterlagen mit und lasst Euch beim „Fachchinesisch“ durch den Spezialisten helfen, damit die Naturgewalten nicht Euer Portemonnaie leeren.

Ein Video zum Thema Wohngebäuse versichern findet Ihr hier.

Und Infos zum Rundumschutz gibt es hier.

Und so wird der Hausrat versichert.

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