Wüst gegen Radschnellweg am Tausendfüßler

NRW-Verkehrsminister Wüst hat sich gegen den Bau eines Radschnellwegs an der A565 ausgesprochen, wenn der Tausendfüßler neugebaut werden muss. Das hat Wüst dem CDU-Landtagsabgeordneten Guido Déus geschrieben. Eine Verzögerung des Brückenbaus durch eine gemeinsame Planung von Radweg und Brücke müsse unbedingt verhindert werden.

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Dazu gebe es auch Probleme mit den Planungen der Stadt. So sei der aktuell vorgesehene Radweg nicht breit genug. Für eine Förderung müsse er deutlich größer werden. Das bedeute einen größeren Eingriff, zum Beispiel in Nachbargrundstücke mit entsprechendem Widerstand der Anwohner. Es sei auch unklar, ob sich der Radweg überhaupt wirtschaftlich lohne. Wüst empfiehlt der Stadt jetzt, einen Ost-West-Radweg selber zu bauen. Das Land fördere den zu 80 Prozent. Der Bau eines normalen Radweges sei einfacher als bei einem Radschnellweg. CM

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