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Bonn und Aachen: Maßnahmenpakete um Fahrverbote zu vermeiden

Bonn und Aachen wollen ihre Probleme mit verschmutzter Luft ohne Diesel-Fahrverbote in den Griff kriegen. Dafür sollen neue Luftreinhaltepläne für beide Städte sorgen, die am Freitag in Köln vorgestellt wurden.

Köln (dpa/lnw) - Bonn und Aachen wollen ihre Probleme mit verschmutzter Luft ohne Diesel-Fahrverbote in den Griff kriegen. Dafür sollen neue Luftreinhaltepläne für beide Städte sorgen, die am Freitag in Köln vorgestellt wurden. Sie zählen verschiedene Maßnahmen auf, um die Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid zu senken - etwa die Nachrüstung von Bussen mit Filtern. In Aachen gehören auch höhere Parkgebühren dazu.

Der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid muss seit 2010 verbindlich eingehalten werden. In vielen Städten gelingt das aber nicht - bislang auch nicht in Bonn und Aachen. Diesel gelten als Hauptverursacher. Aachen war im Juni vom örtlichen Verwaltungsgericht aufgetragen worden, Fahrverbote vorzubereiten - falls Stadt und Land bis dahin keine Alternative vorlegen, um die Grenzwerte einzuhalten. Mit dem neuen Konzept will man nun in der nächsten Instanz punkten.

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