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Updates Red Dead Abzocke? Rockstar und Dice verändern Spielbalance ihrer Gaming-Hits

Updates

Ende dieses Jahres erschienen so viele hochkarätige Games-Blockbuster wie selten - aber viele davon bergen Fehler, die sich unangenehm auf den Spielspaß auswirken. Manche sind sogar so gravierend, dass die betreffenden Games von Presse wie Publikum mit Nichtachtung beziehungsweise Nichtkauf gestraft wurden: wie zum Beispiel Bethesdas Online-Rollenspiel "Fallout 76", das zum Opfer eines massiven Shitstorms wurde. Etwas weniger ernst ist die Lage bei "Battlefield 5" oder dem gerade nachgereichten Online-Modus von "Red Dead Redemption 2": Auch bei Weltkriegs-Spektakel und Wildwest-Epos liegt einiges im Argen - aber hier sind die Kritikpunkte der Community so marginal, dass man sie mithilfe von vergleichsweise kleinen Updates ausbessern kann.

"Battlefield 5" soll einfacher werden

Darum hat "Battlefield"-Macher EA Dice für seinen bevorstehenden Patch eine Angleichung der beiden Faktoren "Time to Kill" und "Time to Death" angekündigt: Beide bestimmen, wie schnell angeschlagene Figuren im Mulitplayer-Gefecht das Zeitliche segnen. Aktuell beschweren sich die Spieler noch darüber, dass sie in den Online-Gefechten zu schnell sterben. Eigentlich wollten die Entwickler durch eine Erhöhung der Ingame-Sterblichkeit dafür sorgen, dass die Gamer umsichtiger handeln und langsamer vorrücken. Indem sie zum Beispiel von Deckung zu Deckung hechten oder dicht über den Boden robben, um sich feindlichen Einheiten anzunähern. Während bereits eine behutsame Angleichung dieses Systems eine dramatische Veränderung der Spielbalance zur Folge haben könnte, handelt es sich bei den anderen Update-Änderungen eher um Game-Kosmetik - darunter der Netcode und die Trefferanzeigen.

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Mehr Geld für "Red Dead Online"-Gamer

Ebenfalls um die Spielbalance geht es in "Red Dead Online" - der just in die Beta-Phase gestarteten Mehrspieler-Variante von Rockstars Milliarden-Hit "Red Dead Redemption 2": Hier beklagt sich die Community über das unverhältnismäßig aufwendige Geldverdienen. Normale Missionen sowie der Verkauf von Wild bringen meist nur wenige Dollar ein, während frische Reittiere oder besonders durchschlagskräftige Schießprügel nicht selten exorbitante Beträge verschlingen. Um sich diesen Luxus leisten zu können, müssen Online-Game erheblich länger spielen als im Offline-Modus. Darum vermuten viele Spieler, dass Hersteller Rockstar die Verdienste bewusst niedrig halten will, um später von der Bereitstellung einer kostenpflichtigen Premium-Währung profitieren zu können.

Offenbar will das Studio an dieser Stellschraube drehen, um die Spieler wieder gnädiger zu stimmen. Denn aktuell häufen sich die Beschwerden über die Beta-Testphase des Online-Spiels und wirken sich negativ auf die internationalen User-Wertungen des Gesamt-Produkts aus.

Robert Bannert

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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