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Kleine Kinder - große Ansprüche

Heute ein Schaukelpferd, morgen ein Rennrad und übermorgen ein Auto. Kinderwünsche können schnell ein kleines Vermögen kosten.


Heute ein Schaukelpferd, morgen ein Rennrad und übermorgen ein Auto...Kinderwünsche können schnell ein kleines Vermögen kosten.

Nicht alle Eltern können sich das leisten. Aber sie können von Geburt an vorsorgen, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Um den Grundstein für die Vermögensbildung zu legen, braucht das Kind natürlich ein Sparbuch. Da sollten dann die hoffentlich zahlreichen Geldgeschenke der Freunde und Verwandten eingezahlt werden."

Möglichst unmittelbar nach der Geburt sollten Eltern ihr Kind bei der entsprechenden Krankenversicherung anmelden. "Es kann auch sinnvoll sein, gewisse Zusatzversicherungen bereits im Kindesalter abzuschließen. Ich denke da beispielsweise an Zahnersatz oder einen zusätzlichen Schutz bei Krankenhausaufenthalten, weil diese Versicherungen im Kindesalter oft günstiger zu haben sind, als wenn man diese später abschließt." Mehr Informationen finden Sie hier.

Für die finanzielle Absicherung gibt es ebenfalls sinnvolle Lösungen wie zum Beispiel eine Ausbildungsversicherung. "Diese deckte auch das Risiko ab, dass die Eltern vorher versterben. In diesem Fall bleibt die Ausbildung der Kinder gesichert."

Beim langfristigen Vermögensaufbau sollte man darauf achten, dass die Verträge flexible Ein- und Auszahlungen zulassen. "Vielleicht kommt einmal eine Erbschaft oder ein Geldgeschenk, das man gern mit einbringen möchte. Auf der anderen Seite kann ein Auslandsaufenthalt während des Studiums auch daraus wieder entnommen werden."

Werdende Eltern sollten sich außerdem rechtzeitig über die staatlichen Förderungen informieren. "Dabei denke ich beispielsweise an das Kindergeld, an den Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung, aber natürlich auch an das Elterngeld."

Bei der nächsten Gehaltserhöhung sollte man vielleicht auch daran denken, sich das zusätzliche Gehalt zweckgebunden für die Kinderbetreuung zahlen zu lassen. Denn unter bestimmten Voraussetzungen ist dieser Gehaltsbestandteil dann steuer- und sozialabgabenfrei.

 

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