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Klein, aber oho - Kinder und Finanzen

Kinder werden schon früh zum Kaufen angeregt. Durch die Süßigkeiten im Kassenbereich, durch Werbung oder durch den besten Freund, der gerade ein tolles neues Handy bekommen hat.


Kinder werden schon früh zum Kaufen angeregt. Durch die Süßigkeiten im Kassenbereich, durch Werbung oder durch den besten Freund, der gerade ein tolles neues Handy bekommen hat.

Deshalb empfiehlt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch allen Eltern, ihren Kindern schon im Grundschulalter den Umgang mit Geld beizubringen. "Das Einteilen, das Sparen und all diese Dinge braucht man im Erwachsenenalter unbedingt und deswegen heißt es: So früh wie möglich anfangen."

Spätestens, wenn das Kind zur Schule geht, sollte es auch sein eigenes Taschengeld bekommen. Das muss natürlich ins Familienbudget hineinpassen, sollte aber auch an das soziale Umfeld der Kinder angeglichen werden. "Orientieren kann man sich an Beträgen von um die 20 Euro für die Zwölf- bis 13-Jährigen, später sollte das ansteigen. Ein 18-Jähriger sollte gut 60 Euro im Monat zur Verfügung haben."

Ab dem siebten Geburtstag dürfen Kinder kleinere Dinge wie zum Beispiel eine CD auch schon ohne ihre Eltern kaufen. "Bei größeren Anschaffungen, beispielsweise die Stereoanlage ist es erforderlich, dass die Eltern mitwirken und dem Kauf auch zustimmen. Sonst geht der Verkäufer das Risiko ein, dass das Geschäft auf Betreiben der Eltern gegebenenfalls rückabgewickelt werden muss."

Für das erste eigene Konto gibt es keine Altersgrenze. Sinnvoll könnte das werden, sobald das Kind auf die weiterführende Schule geht.

"Auf jeden Fall ist es bis zum 22. Geburtstag kostenlos. Wenn man noch in der Ausbildung ist, sogar bis zum 29."

Sogar den Umgang mit einer Kreditkarte können Jugendliche lernen. "Steht zum Beispiel ein Schüleraustausch an und man muss im Ausland auch flexibel mit Geld umgehen können, bietet sich eine vorbezahlte Kreditkarte an, die gewährleistet, dass man den finanziellen Überblick behält, weil nur die Beträge ausgeben werden können, die zuvor auf die Karte eingezahlt wurden."

 

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