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Ausbildungsbeginn, Berufseinstieg und Finanzen

Wer mit der Ausbildung startet oder den ersten Job anfängt, für den beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt.


Wer mit der Ausbildung startet oder den ersten Job anfängt, für den beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt.

Viele junge Menschen haben auch das erste eigene regelmäßige Einkommen auf dem Konto.

Das könnten sie natürlich sofort restlos ausgeben, doch Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch hat einen besseren Tipp. " Mein Rat dazu ist, zunächst einmal auf jeden Fall eine Notreserve anzulegen. Das ist der berühmte Groschen, der auf der hohen Kante liegt, wenn der Kühlschrank kaputt geht oder ein neuer Laptop hermuss. Das Geld sollte dafür da sein. Drei bis fünf Netto-Monatsgehälter sollte der Berufseinsteiger hier auf jeden Fall zurücklegen."

Im zweiten Schritt sollte man auch an größere Anschaffungen denken, die mittelfristig anstehen könnten, wie zum Beispiel ein Auto oder auf ganz lange Sicht auch die eigene Altersvorsorge - denn die geht junge Leute wegen des demografischen Wandels ganz besonders an: Die finanzielle Situation wird sich für die zukünftigen Rentner verschlechtern. "Dazu muss man sagen, dass hier zwei Helfer zur Verfügung stehen. Der eine ist der Staat, der die Altersvorsorge massiv fördert. Der andere ist der Zinseszinseffekt. Denn auch kleine Summen summieren sich über die lange Laufzeit zu ganz ansehnlichen Beträgen auf."

Wer sich dazu noch staatliche Unterstützung holt und beim Chef nachfragt, was der noch dazulegen kann, ist gut aufgestellt. "Die wichtigsten staatlichen Unterstützungen, die man sich merken sollte, sind die Wohnungsbauprämie, die Arbeitnehmersparzulage, dann natürlich auch die Riesterrente und nicht zu vergessen vom Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen."

Ein guter Tipp ist es auch, das Wichtigste zu versichern, was der junge Mensch hat, der in den Beruf eintritt: Nämlich seine Arbeitskraft. "Hierzu gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese schützt vor den finanziellen Folgen beispielsweise einer Behinderung oder einer sonstigen Einschränkung der Arbeitskraft."

 

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