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104 Fälle: Lehrer in Bonn wegen Kindesmissbrauchs angeklagt
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104 Fälle: Lehrer in Bonn wegen Kindesmissbrauchs angeklagt

Die Bonner Staatsanwaltschaft hat einen Lehrer aus dem Rhein-Sieg-Kreis wegen 104 Fällen des Kindesmissbrauchs angeklagt. So soll er Kinder aus ganz Deutschland aufgefordert haben soll, Nacktbilder von sich zu machen.

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Der 30-Jährige soll über Online-Videospiele Kontakt zu den Kindern zwischen 9 und 13 aufgenommen haben. Später sei er dann zu einem privaten Whatsapp-Chat gewechselt, und dort soll er die Kinder aufgefordert haben, pornografische Bilder von sich zu machen. Das Ganze kam heraus, weil eine Mutter darauf aufmerksam wurde und den Lehrer anzeigte. Bei einer Hausdurchsuchung wurden die Ermittler fündig. Außerdem kam dabei heraus, dass sich der Angeklagte bereits 2014 in einem Feriencamp an einem Zehnjährigen vergangen haben. Der Lehrer ist suspendiert, er sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Der Prozess soll demnächst vor der Jugendschutzkammer des Bonner Landgerichts stattfinden.

TH

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