50.000 Teilnehmer feiern kurdisches Neujahrsfest

Wer Samstag rund um die Rheinaue in Bonn unterwegs war, hat vielleicht gemerkt: Es war deutlich voller als sonst. Anlass war das kurdische Newroz-Fest, das Neujahrsfest, das mit einer großen Kundgebung zur Lage in Syrien verbunden wurde – in der Spitze waren es laut Polizei rund 50.000 Teilnehmende. Eigentlich waren nur 15.000 Menschen vom Veranstalter erwartet worden.

© Polizei Bonn

Großkundgebung in der Rheinaue mit bis zu 50.000 Teilnehmern

Rund um die Bonner Rheinaue ist es am Samstag deutlich voller gewesen als sonst: Bei einer Kundgebung zur Lage in Syrien kamen laut Polizei bis zu 50.000 Menschen zusammen. Die Veranstaltung selbst verlief ruhig und ohne größere Zwischenfälle.

Verkehrschaos und Einschränkungen bei An- und Abreise

Für Probleme sorgte allerdings die An- und Abreise: Über Stunden kam es zu Staus und Verkehrsbehinderungen, zeitweise musste sogar die Südbrücke gesperrt werden. Viele Autofahrer hielten am Straßenrand oder parkten falsch, mehrere Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Auch der Rettungsdienst war im Einsatz und behandelte mehrere Menschen – meist wegen Kreislaufproblemen oder kleinerer Verletzungen. Fünf Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungsdienste mussten am Nachmittag gegen 16 Uhr mit Verstärkung auffahren:


"Wir haben vor Ort in der Rheinaue an drei Stellen Anlaufpunkte eingerichtet, für Notfälle. Außerdem ist in der Hauptzufahrt eine Anfahrtszone für Rettungsdienstfahrzeuge eingerichtet worden. Dort wurden auch zusätzliche Rettungsmittel aus dem Bonner Rettungsdienst, insbesondere von den Bonner Hilfsorganisationen und aus dem Rhein-Sieg-Kreis bereitgestellt." - David Bormann, Sprecher Feuerwehr Bonn

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