
ADFC zur Oxfordstraße: reden statt klagen!
Nach der Entscheidung zu den Fahrradstreifen auf der Bonner Oxfordstraße des Verwaltungsgerichts Köln will der ADFC auf Gespräche statt Gerichtsprozesse setzen. Der Fahrradclub sagt nun, dass die Stadt Bonn nicht in Berufung, sondern mit allen Seiten ins Gespräch gehen sollte.
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Könnte eine andere Ampelschaltung für weniger Staus sorgen?
Denn nach Ansicht des ADFC hätte die kurze Zweispurigkeit der Oxfordstraße am Stadthaus und am Bertha-von-Suttner-Platz den Autofahrern sowieso nichts gebracht. Der ADFC regt dafür an, stattdessen die Ampelphasen dort zu verändern, denn die seien mit Auslöser für die Staus. Oberbürgermeister Déus habe schließlich gesagt, dass Maßnahmen auch zurückgenommen würden, wenn sie nicht sinnvoll seien, und genau darüber sollte man nun sprechen, findet der ADFC. Die Stadt Bonn hatte die Radspur auf der Oxfordstraße für Autofahrer geöffnet, die Radler mussten einen Umweg nehmen. Das hatte das Kölner VG vorerst kassiert, nachdem der ADFC gemeinsam mit sechs Privatleuten dagegen vorgegangen war. Die Stadt Bonn prüft diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts.