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Anklage: Siegburger Familie soll Nachbarn gequält haben
Justitia (Symbolbild)
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Anklage: Siegburger Familie soll Nachbarn gequält haben

Eine Siegburger Familie soll einen benachbarten Rollstuhlfahrer einen Monat lang gefangen gehalten und misshandelt haben, um an sein Geld zu kommen. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat jetzt Anklage gegen drei Tatverdächtige erhoben, zweimal wegen schwerer Freiheitsberaubung, einmal wegen Beihilfe.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.05.2022 14:45

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Der Familie werden wohl 52 Taten vorgeworfen, unter anderem auch gefährliche Körperverletzung. Im Februar 21 kam der Mann wohl aus dem Krankenhaus und wollte seinen Haustürschlüssel bei seinen Nachbarn abholen, die ihn dann zu ihrem Gefangenen gemacht haben sollen. Sie sollen ihn geschlagen, getreten, gedemütigt und gequält haben. In dieser Zeit wurden wohl 25.000 Euro von seinem Konto abgebucht, weitere Versuche, dazu noch weitere 35.000 Euro abzuheben, seien gescheitert. Das fiel der Bank auf, die die Polizei alarmierte. Der Mann wurde im März 21 schwer verletzt in der Küche der Familie gefunden. Der Prozess am Bonner Landgericht soll im Sommer beginnen.

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