
Anschlagspläne auf israelische Botschaft: Durchsuchungen in Sankt Augustin
Im Rhein-Sieg-Kreis haben Ermittler eine Wohnung durchsucht, die mit den mutmaßlichen Anschlagsplänen auf die israelische Botschaft in Berlin in Verbindung steht. Möglicherweise wollte der Tatverdächtige hierhin fliehen.
Veröffentlicht: Sonntag, 20.10.2024 06:46
Wollte sich der Tatverdächtige nach Sankt Augustin absetzen?
Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Anschlagsplänen auf die israelische Botschaft in Berlin erstrecken sich auch auf den Rhein-Sieg-Kreis. Beamte haben nach Informationen von Radio Bonn/Rhein-Sieg die Wohnung einer Person in Sankt Augustin durchsucht. Diese Person ist jedoch nicht tatverdächtig, das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft auf RBRS-Anfrage. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung hat die Polizei in Sankt Augustin Zeugen befragt und mögliche Beweise gesichert. Es soll Hinweise gegeben haben, dass der Tatverdächtige nach dem geplanten Anschlag zu einem Verwandten in Sankt Augustin flüchten und sich anschließend ins Ausland absetzen wollte. Diese Einzelheiten wollte der Sprecher der Bundesanwaltschaft auf Nachfrage nicht bestätigen. Ein Richter entscheidet am Sonntag (20. Oktober), ob der Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt.
Tatverdächtiger soll Unterstützer des IS sein
Die Bundesanwaltschaft hatte den mutmaßlichen Unterstützer der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) festnehmen lassen, der einen Anschlag auf die israelische Botschaft in Berlin geplant haben soll. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Libyer Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor, wie eine Sprecherin von Deutschlands oberster Anklagebehörde der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe sagte. Eine Sprecherin der Botschaft bestätigte, dass es einen Anschlagsplan gegen die diplomatische Vertretung gegeben habe. Weitere Informationen zu den Ermittlungen gibt es in >>diesem Artikel<<.