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"Apokalyptische Lage": Abschlussbericht zur Ahrtal-Flut
© Polizei RLP
Das Ahrtal nach der Flutwelle
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"Apokalyptische Lage": Abschlussbericht zur Ahrtal-Flut

Zwar hätten die Behörden alles getan, was sie tun konnten - aber sie hatten nie ein wirkliches Bild davon, was bei der Flutkatastrophe im Ahrtal tatsächlich passiert ist. Das steht im Untersuchungsbericht zur Ahr-Flut, den der Rheinland-Pfälzische Landtag heute ins Internet gestellt hat. Über 2.100 Seiten sind es, die die Situation der Katastrophe minutiös abbilden.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2024 12:08

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Auch das politische Handeln wird durchleuchtet. So heißt es in dem Bericht zum damaligen Landrat Pföhler, dass er "sich am 14. Juli 2021 nicht ausreichend um das Hochwasser gekümmert" habe. Besonders dramatisch sei es gewesen, dass die wirkliche Situation im Ahrtal während der Katastrophe unklar war. Denn die Kommunikation sei "basierend auf der apokalyptischen Lage [...] in Qualität und Quantität unterdimensioniert" gewesen.

Eine Reaktion kam direkt von den "Hinterbliebenen der Flutkatastrophe". Sie nennen den Bericht "mangelhaft". Die Meinungen von Experten und Fachgutachten seien "ignoriert" worden, weder der Untersuchungsausschuss noch die Staatsanwaltschaft hätten "ausreichende professionelle Ermittlungen zur Flutkatastrophe vorgenommen".

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