
Hier - wie an allen anderen Standorten - geht der Geschäftsbetrieb vorerst normal weiter, heißt es. Aktuell arbeiten 1.500 Angestellte für Sinn, die meisten davon in NRW. Der Modehändler will das Unternehmen jetzt schnell neu aufstellen. Ziel sei es, möglichst viele Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten, sagte ein Experte, der das Unternehmen bei der erneuten Rettungaktion beraten wird. Diesmal soll es mehrere Gründe für die Schieflage geben: außer den gestiegenen Kosten etwa auch technische Probleme an den Gebäuden, u.a. Wasserschäden. Dadurch hatten Häuser zeit- und teilweise geschlossen werden müssen. Das letzte Mal hatte Sinn 2020 in der Coronazeit einen Insolvenzantrag gestellt, davor auch schon 2016 und 2008. In Bonn gibt es das Unternehmen jetzt schon seit 87 Jahren.