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Auch Kardinal Woelki wählt von heute an den neuen Papst
© Erzbistum Köln
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Auch Kardinal Woelki wählt von heute an den neuen Papst

Das Konklave beginnt heute in Rom, dort soll ein neuer Papst gewählt werden. Mit dabei ist auch Kardinal Rainer Maria Woelki, er ist einer von drei deutschen Kardinälen, die wählen dürfen. Er hat auch schon Erfahrung, denn er war bereits 2013 dabei, als Franziskus Papst wurde. Woelki sagte im Vorfeld in der Rheinischen Post, dass er eine längere Wahl erwarte.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.05.2025 05:17

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Eingeschlossene Kardinäle

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Die Kardinäle stimmen ab, bis es einen Papst gibt und sie als Zeichen dafür weißen Rauch aus einem Schornstein aufsteigen lassen, sagt Renardo Schlegelmilch vom Kölner Domradio. Konklave kommt vom lateinischen "cum clave", das bedeutet übersetzt "mit Schlüssel", also abgeschlossener Raum – und das ist durchaus wörtlich zu verstehen.


"Das wird komplett isoliert und verrammelt, Der Vatikan hat sein Telefon-Netz komplett gekappt für die nächsten Tage. Die Fenster werden dicht gemacht, Störsender werden eingebaut, genau deswegen, dass die [Kardinäle] keinen Einfluss von außen bekommen."


Insgesamt sind 133 Kardinäle dabei. Als ein Favorit gilt Luis Antonio Tagle von den Philippinen. Der 67-Jährige könnte damit der erste asiatische Papst werden.

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Kölner Staatsanwaltschaft: Woelki muss nicht vor Gericht

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Kurz vor dem Beginn der Papstwahl teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit, dass sie keine Anklage wegen Meineids gegen Kardinal Woelki erheben will, er muss also nicht vor Gericht. Laut der Staatsanwaltschaft sei das "zum Teil mangels hinreichenden Tatverdachts". Aber Woelki muss 26.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Bei den Ermittlungen ging es darum, wann Woelki von Missbrauchsvorwürfen gegen Priester wusste und ob er in dem Zusammenhang falsche Angaben getätigt hatte.

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