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Bakterium Schuld am Vogelsterben am Rotter See in Troisdorf
© Stadt Troisdorf
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Bakterium Schuld am Vogelsterben am Rotter See in Troisdorf

Am Rotter See in Troisdorf ist die Ursache des Vogelsterbens jetzt geklärt. Mitte Juli waren dort tote Vögel im Wasser entdeckt worden. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises hatte die Tiere daraufhin untersuchen lassen.

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Wassergeflügel starb an Bakterium - keine Gefahr für Menschen

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Ausgeschlossen wurden dabei Geflügelpest, West-Nil-Virus und USUTU-Virus. Deshalb wurden weitere Laboruntersuchungen angeordnet, und die haben ein Bakterium nachgewiesen, das Gifte bildet. Diese sind vor allem für Wasservögel, Geflügel und Rinder gefährlich, für Menschen besteht jedoch keine Gefahr. Bei den Tieren lösen die Gifte Lähmungen aus, sie können dadurch nicht mehr fressen, trinken oder fliegen und verenden unweigerlich daran. Die Behörden entfernen deshalb regelmäßig weitere Kadaver am Rotter See. Sie raten dringend, tote oder kranke Tiere keinesfalls zu berühren - das gilt auch für Hunde. Sie sollten im Moment auch nicht aus dem See trinken, rät der Rhein-Sieg-Kreis. Der Rhein-Sieg-Kreis weist in dem Zusammenhang auch noch mal darauf hin, dass am See Leinenpflicht für Hunde und ein Fütterungsverbot für Wasservögel besteht. Bei Verstößen können bis zu 500 Euro Bußgeld fällig werden.

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