
Besserer Katastrophenschutz im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn
Die Landesregierung arbeitet daran, den Katastrophenschutz für die Menschen im RBRS-Land zu verbessern. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 stellte das Land NRW einen 15-Punkte-Plan auf, mit dem es auf solche Ereignisse in Zukunft besser reagieren will.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.02.2023 05:13
Beispielsweise hatte es bei der Flutkatastrophe große Kommunikationsprobleme bei den Einsatzkräften gegeben, weil unter anderem in Swisttal und Rheinbach der Digitalfunk ausgefallen war. Der soll nun mit eigenen Strom-Aggregaten ausgestattet werden, um auch bei Stromausfällen weiter zu funktionieren. Dazu setzt das Land wieder auf die Sirenen, von denen landesweit 700 neue aufgestellt wurden. Außerdem entsteht im Innenministerium gerade eine zentrale Landesstelle, in der der Katastrophenschutz gebündelt werden soll. Die Bezirksregierung soll besser mit dem Ministerium und den Leitstellen der Feuerwehr vernetzt werden, damit im Falle eines Falles alle wichtigen Informationen ausgetauscht werden können. Die Retter im RBRS-Land sollen zudem weitere Ausrüstung bekommen, darunter auch Schutzkleidung zum Bekämpfen von Waldbränden.