Ihm wird vorgeworfen, dass er die Unfallsituationen provoziert haben soll, beim Fahrspurwechsel oder bei nicht beachteten Vorfahrten. Und stets soll es dabei um hochwertige Autos gegangen sein, mit entsprechend hohen Reparaturkosten. Zwölf Mal hätten die Versicherungen gezahlt, jedes Mal wurde wohl fiktiv abgerechnet. Das bedeutet, dass der Unfallschaden ausgezahlt wurde, aber wohl nicht tatsächlich repariert wurde. Diese Unfallserie fiel jetzt vor Gericht auf. Ein Mann aus Bad Münstereifel hatte den 34-Jährigen auf Schadensersatz verklagt. Die Richterin folge der Anklage und wertete den dreizehnten Crash als fingierten Unfall. Alleine die Menge der vielen Unfälle in der kurzen Zeit sei sehr auffällig, hieß es. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb jetzt gegen mehrere mutmaßliche Beteiligten wegen gewerbsmäßigen Betruges. CM
Anzeige
Anzeige