
Bonn: Experten haben mehrere Verdachtsfälle geprüft
Mit einem lauten Knall ist am frühen Montagabend in der Bonner Rheinaue eine britische Fliegerbombe gesprengt worden. Sie war am Mittag in der Nähe der Südbrücke entdeckt worden. Evakuierungen waren nicht notwendig. Es war nicht der einzige Fund.
Seit dem Mittag hat unter anderen der Kampfmittelbeseitigungsdienst alle Fundstellen von verdächtigen Gegenständen abgearbeitet, die seit Sonntag gemeldet worden waren.
Drei verdächtige Gegenstände am Hans-Steger-Ufer in Beuel erwiesen sich als ungefährlich. Es handelte sich um Metallschrott und eine Autofelge. Zudem sammelte der Kampfmittelbeseitigungsdienst dort eine bislang nicht gemeldete Brandbombe ein.
Am Johannes-Bücher-Ufer wurden mit Unterstützung der Feuerwehr zwei Gasflaschen aus dem Rhein geborgen.
Auch bei einem Gegenstand, der linksrheinisch am Fritz-Schröder-Ufer gefunden wurde, handelte es sich um eine Brandbombe. Diese konnte ebenfalls vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgenommen werden.
Zwei weitere Kampfmittelverdachtsfunde am Heimkehrerweg/Rheinaue (Kabelrolle) und am Leinpfad auf Höhe Legionsweg (Rad) bestätigten sich indes nicht.