
Bombenfund am Bonner Hardtbergbad - 2.100 Menschen betroffen
Am Bonner Hardtbergbad ist bei Sondierungsarbeiten eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich wohl um eine englische 500-Kilo-Bombe, heißt es vom Kampfmittelbeseitigungsdienst, der wegen der Sondierungsarbeiten sowieso vor Ort ist. Sie liegt wohl in acht Metern Tiefe.
Veröffentlicht: Montag, 29.04.2024 13:52
Für die Entschärftung der Bombe soll ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingehalten werden, in dem sich niemand mehr aufhalten darf. Davon seien laut der Stadt Bonn wenige Wohnhäuser betroffen, aber auch der Konrad-Adenauer-Damm und das Bundesverteidigungsministerium. Die Evakuierung läuft seit etwa 18 Uhr, von ihre betroffen sind rund 2.100 Anwohner. Die Entschärfung könnte gegen 22 Uhr losgehen. Betroffen sind dann auch Busse der Bonner Stadtwerke, die Linien 606, 607, 608, 630, 609, 843, gegebenenfalls auch die Nachtbusse N2 und N6. Außerdem können die 606 und die 607 dann nicht das Helios Klinikum anfahren. Eine Anlaufstelle für Betroffene wurde eingerichtet, sie befindet sich in der Hardtberghalle. Speziell markierte Evakuierungs-Busse pendeln dorthin. Außerdem gibt es ein Infotelefon der Feuerwehr Bonn unter 0228/717171. Die Bombe wurde bei Sondierungsarbeiten gefunden, die Teil der Vorarbeiten für die Sanierung des Hardtbergbads sind.
+++Aktualisiert um 19:10 Uhr mit neuen Informationen der Stadt Bonn, der Stadtwerke und der Bonner Feuerwehr+++
