© Landgericht Bonn
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Bonn: Anklage wegen 280 Millonen Euro Steuerbetrug
Fast 280 Millionen Euro - einen so hohen Steuerschaden soll der ehemalige Chef der Privatbank Warburg verursacht haben. Das Landgericht Bonn hat im Rahmen der sogenannten Cum-ex-Verhandlungen eine entsprechende Anklage der Kölner Staatsanwaltschaft zugelassen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 04:55
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Der Bank-Chef soll in 14 Fällen Cum-ex-Geschäfte abgesegnet haben und auch maßgeblich an der Planung beteiligt gewesen sein. Außerdem soll er Steuererklärungen unterschrieben haben, die den Betrug erst möglich machten. Bei den sogenannten Cum-ex-Deals wurden Aktien hin und her geschoben um dann die Kapitalertragssteuer zurückzufordern, die aber vorher gar nicht gezahlt wurde. So sind Steuerschäden in MIlliardenhöhe entstanden.
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